Vorwort zum Knigge
„Über den Umgang mit Menschen“ ist das bekannteste Werk des deutschen Schriftstellers Adolph Freiherr Knigge (1752–1796). Es erschien im Jahre 1788. Seitdem gilt es als Leitfaden des guten Benehmens. Mit dem Wandel der Zeit, wurde der Knigge gemäß den äußeren Begebenheiten angepasst. So kam es zu der Knigge-Version „Über den Umgang mit Menschen und Nicht-Ariern“ von Frank Deutschmann im Jahre 1941. Unvergessen sind auch die beiden Auflagen „Über den Umgang mit Weltkriegsverlierern“ von Francois de Beuf aus den Jahren 1919 und 1946. Jedoch treffen diese beiden Knigge nicht mehr den Kern der heutigen Zeit. Wir leben in einer schnelllebigen Gesellschaft, die profitorientiert handelt. Die Emanzipation zieht den Männern immer kräftiger an den Eiern. Wie soll man in dieser Situation noch die Etikette waren? Was gehört heute überhaupt noch zur Etikette? Und welche Vorteile kann man aus der Etikette ziehen? Auf diese Fragen wird in diesem Buch überhaupt nicht eingegangen, oder doch?! Lesen Sie selbst.
1. Allgemeine Grundregeln - Knigge
Illegales und Drogen
Bevor wir zu den speziellen Themen übergehen, werden erstmal ein paar grundlegende Sachen geklärt. Zu erst muss Ihnen klar sein, dass es sich nicht gehört, Verbrecherkram zu tätigen. Also, alles was illegal ist, sollten Sie als absolut uncool einstufen. Am Besten Sie lassen es sich auf die Seite Ihrer Zeigefinger tätowieren, damit Sie es immer sehen, wenn Sie gerade ein Schloss knacken wollen. Obwohl der Verzehr von Drogen schon größtenteils in den illegalen und damit in den uncoolen Bereich fällt, werden sie hier nochmals aufgegriffen. Und das aus gutem Grund, denn Drogen sind
ABSOLUTES TEUFELSZEUG!!!
Wenn man länger darüber nachdenkt, muss man sich die Frage stellen: Kann man das wirklich so verallgemeinern? Und die wissenschaftliche Antwort muss lauten: So einfach geht das nicht! Hier erstmal die schlimmsten Drogen, welche den Sachverhalt bestärken würden:
- Koffein, weil es schwarz wie die Hölle ist und die Sinne vernebelt. Der böse Zwilling des Kokains!!
- Aspirin, weil es unser Blut verflüssigt, damit Satan es schneller aussaugen kann.
- Karotin, angeblich ein natürlicher Farbstoff und eine Vorstufe des Vitamin A. Dieser Irrglaube wurde von der rechten Hand des Teufels, der Wissenschaft, durch perfide Propaganda via Multimedia verbreitet. In Wirklichkeit ist es der Harnstoff des Kerberos, welcher nicht nur orange, sondern auch dumm und süchtig macht. Die vermutlich stärkste Droge der Welt.
Hier nun die Ausnahmen:
- Alkohol, weil schon in der Bibel steht: „Nehmet und trinket alle davon. Es ist mein Blut, was für euch hingegeben wurde.“ Falls Sie ungläubig sind, dies sprach Josua bar Josef zu seinen Jüngern beim letzten Abendmahl. Man kann also schlussfolgern: Alkohol ist ein heiliges Produkt und demnach kein Teufelszeug.
- Tabak, weil es die letzte Tradition der armen Indianer Amerikas ist und wer will denen schon das Herz brechen.
- Marihuana, weil sonst die Musikszene aussterben würde. Und Musik verbindet, was wiederum den Geist der Religion trifft. Also auch kein Teufelszeug.
- Kokain, weil Chris Angel davon abhängig ist. „Angel“, verstehen Sie?!
- Noch ein Beweis für Kokain. Es ist engelsweiß.

Das klingt jetzt natürlich nach einem Freibrief, jedoch will der Umgang auch mit diesen „guten“ Drogen gelernt sein. Damit Sie sich sicher sein können, wann der Zeitpunkt des Aufhörens erreicht ist, gibt es einen einfachen Trick. Nehmen Sie stets ein Bild von Angela Merkel mit sich. Alle halbe Stunde sollten Sie einen Blick darauf werfen. Wenn Blut beginnt in Ihre Schwellkörper zu fließen, ist es Zeit nach Hause zu gehen. 
Respekt
Respekt! Respekt ist eine Eigenschaft, die in dieser Gesellschaft leider ein wenig an Bedeutung verloren hat. Schlimmer noch, einige Randgruppen missverstehen seine Bedeutung. Speziell: die pubertierenden Ghetto-Kids. Was meist mit „Ey, Junge! Was glotzt denn so, Alda!“ beginnt und über „Ey, Alda! Isch hab Disch was gefragt, Junge!“ sich entwickelt und nicht selten mit „Ey du Spasti!! Spüre meine Fäuste, du Fotzen-Junge!“ endet, scheint heutzutage in ausgewählten U-Bahnen und Zügen keine Seltenheit mehr zu sein. Wenn die Polizei dann eintrifft, zeigt sich des Pudels Kern. Mit einer knabenhaften, vor Wut zitternden Stimme begründen sie ihre Tat mit: „Der Mann hat mich optisch durchleuchtet. Ich habe ihn höflichst darauf hingewiesen, dass es mir missfällt, jedoch zeigte er keinerlei Respekt meiner Person gegenüber, wodurch ich gezwungen wurde, ihm mein Anliegen nochmals physisch zu vermitteln,…Alda!“ Sehen Sie, wofür der Respekt missbraucht wird. Dabei ist es so einfach. Respekt ist die gegenseitige Rücksichtnahme, die Ehrerbietung oder auch die schuldige Achtung anderer Persönlichkeiten. Schreiben Sie sich das ganz dick hinter die Ohren und handeln Sie dementsprechend.
Weitere Regeln
Hier noch einige Verhaltensregeln, welche auch unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten:
- Putzen Sie Ihre Zähne, dann stinken Sie nicht aus dem Maul, was die oben angesprochene Ehrerbietung verletzen würde.
- Befriedigen Sie sich nicht selbst, davon verschrumpeln Ihnen erst die Hoden, bis sie letztlich abfallen und Sie zu einem Affenjungen mutieren lässt.
- Waschen Sie Ihre Klamotten gelegentlich, weil der Geruchssinn der Geschlechter da oft auseinander driftet.
- Ziehen Sie sich eine Hose an! Beachten Sie stets diese Hinweise und Sie werden immer mit offenen Armen empfangen. Deswegen waren die Franzosen damals auch so nett zu den Amis, als sie in der Normandie landeten. Die Freude über eine vermeintliche Rettung vor den Nazis ist ein gut gefütterter Irrglaube.
2. Verhalten bei Tisch - Knigge
Vorbereitungen und Grundregeln
 In einer halbwegs zivilisierten Gesellschaft sitzt man mindestens während der Hauptmahlzeiten an einem Tisch und nimmt sein Mahl auf Tellern mit einer Gabel ein. Das wird als Essen bezeichnet. Es werden drei Hauptmahlzeiten eingenommen und es ziemt sich, wenigstens ein Knie bedeckendes Beinkleid zu tragen. Sind Sie zu einem Essen eingeladen, brauchen Sie nicht selbst zu kochen. Nehmen Sie dennoch eine kleine Mahlzeit ein, bevor Sie ausgehungert und mit vor Jagdgier blutglitzernden Augen zu ihrer Einladung erscheinen, außerdem regt ein kleiner Bissen den Appetit an. Sind Sie selbst der Gastgeber, so warten Sie nicht, bis ihre weibliche Begleitung erscheint, damit sie kochen kann. Heutzutage können auch Männer ein köstliches 3-Gänge-Menü zaubern und denken Sie daran: Alle Sechs-Sterne-Köche sind Männer.
Vor, während und nach dem Essen
Im Restaurant gelten die gleichen Verhaltensregeln wie die im Folgenden angedeuteten. Für besondere Muster bei einer Verabredung sehen Sie sich bitte das Kapitel „Verhalten bei Dates“ an. Für den Abwasch ist entweder die Küchenhilfe oder der Geschirrspüler verantwortlich. Bieten Sie aber Ihre Hilfe beim Abräumen der leeren Teller an oder fragen Sie nach der Abwaschmethode der Gastgeber. Wenn sie keine Sklaven oder Maschine für diese lästige Arbeit haben, müssen Sie in den sauren Apfel beißen und ihnen helfen. Merken Sie sich aber diesen Umstand für das nächste Mal: Diese Herrschaften sind arm und sind für Sie von keiner weiteren Bedeutung.
Zu vorzüglichen Tischmanieren gehört es auch, sich mit dem Besteck auszukennen. Das Besteck wird nicht umkrallt, wie ein sich im Todeskampf windendes Wildschwein, sondern leichtfingrig am unteren Ende des Griffes umfasst. Donnern Sie nicht auf den Teller damit, solche Geräusche sind zutiefst verhasst. Sind Sie mit dem Essen noch nicht fertig, müssen sich aber sehr dringend „das Näschen pudern“, legen Sie das Besteck gekreuzt auf den Teller, wobei der Gabelrücken nach oben zeigt. Sind Sie satt und könnten kotzen (das sagen Sie natürlich nicht, sondern: „Puh, das war köstlich“) legen Sie das Besteck parallel auf den Teller; der Gabelrücken weißt nun nach unten und das Messer wird mit der Schneide zur Gabel diagonal abgelegt. Sobald das Besteck seinen ihm bestimmten Zweck zugekommen ist, darf es das Tischtuch nicht mehr berühren. Verwenden Sie es auch nicht, um Ihren so bewunderten gestenreichen Sprachstil Nachdruck zu verleihen. Messer, Gabel und Löffel dienen nur der Portionierung der Speise. Kleine, quadratische Tücher aus Cellulose oder Baumwolle sind Servietten und werden vor Beginn der Mahlzeit lätzchenähnlich in den Hemdkragen gesteckt. Sind Sie eine Dame, so legen Sie die Serviette dezent auf den Schoß.
Das Essen beginnt
Haben sich alle die Mahlzeit einzunehmenden Personen an den Tisch gesetzt und wird das Essen auf den selbigen gestellt, so wird sich nicht sofort wie ein ausgehungertes Meerschwein auf die Platte gestürzt. Zuerst bewundert ein wohlerzogener Mensch das verführerisch anzusehende Essen, danach nimmt sich jeder ETWAS auf den eigenen Teller OHNE seine Mitmenschen anzufauchen, zu kratzen oder zu beißen. In einem kleinen Örtchen in der Altmark ist von Attentaten berichtet worden, bei denen einigen Dinierenden bis in den Rachen gegriffen wurde, nur um das größere Stückchen Fleisch für sich zu ergattern.  Bescheidenheit ist eine Tugend Wird einem das Gut auf den Teller gelegt, so bedankt man sich mit „Danke“. In einigen Teilen des Landes ist es üblich vor Beginn der Mahlzeit seinem Herrn mit einem Gebet zu danken. Lautes Gelächter und Grimassen, sowie das Klatschen auf die Schenkel sind in diesem Moment unangebracht und können einen schnellen Rauswurf und Verbannung nach sich ziehen. In Ihrem Zustand empfiehlt es sich aber, sich dem christlichen Glauben anzuschließen, um wenigstens zur Weihnachtszeit ein wenig Gesellschaft zu haben. Alles in allem üben Sie sich in Zurückhaltung, damit Sie nicht mehr das belustigende Thema auf jeder Party sind. Vergessen Sie das Rülpsen und Schnauben wie in der Kneipe nebenan, sitzen Sie gerade und lassen Sie Ihre Füße unter Ihrem Stuhl. Kauen Sie mit geschlossenem Mund und reden oder trinken Sie erst, wenn Sie alles heruntergeschluckt haben. Angesehene Gesprächsthemen sind das gute, jugendliche Aussehen der Dame und die schöne Auffahrt, die der Hausherr ganz allein betoniert hat. Selbst wenn Sie jedes Detail kennen, staunen Sie und spielen Sie den Überraschten authentisch.
Regeln beim Essen
Der Verzehr der Speise erfolgt nach strengen Regeln. Niemals sind auf einer Gabel Fleisch, Beilage und Gemüse vereint. Zuerst wird das Gemüse aufgegessen, dann das Fleisch, zuletzt die Beilage. Dekorationen wie ausgehöhlte Kürbisse, Rübenscheibchen oder Haare dienen dem ihnen zugewiesenen Zweck und sind nicht dem Verzehr freigegeben. Die Gabel wird leicht schräg von oben in das Fleisch gestoßen. Scheiden Sie hinter der eingestochenen Gabel mit dem Messer ein kleines Stück Fleisch ab. Das Stück sollte vernehmlich kleiner sein, als ihr Mund sich zu öffnen lässt. Die Anwesenden möchten nicht Ihre Mandeln sehen, wenn Sie sich etwas „hinter die Kiemen schieben“. Kauen Sie alles 32-mal. Das Zermatschen der Kartoffel mit der Soße ist ekelhaft und zeugt von einem schlappen Charakter. Die Kartoffel ist das Hauptnahrungsmittel der Deutschen und ihr ganzer Stolz. Niemand ist so geschmacklos und hat seine Augen überall wie sie, weswegen sie von der Stasi auch als Abhöreinrichtung eingesetzt wurde. Daher wird sie nicht mit der Hand zertrümmert oder mit dem Messer zerstückelt. Stattdessen legen Sie die Gabel sanft auf ihren Torso, nehmen Sie das Messer und drücken Sie die Gabel mit dem Messer hinunter und zerteilen Sie die Kartoffel. Entschuldigen Sie sich vorher bei ihr und weinen Sie leise. Die dazugehörige Soße wird kleinklecksig neben die tote Kartoffen gegeben. Das tut nicht nur ihrer Linie gut, sondern zeugt von Bescheidenheit und Pietät. Guten Appetit!
3. Verhalten in der Öffentlichkeit - Knigge
Erscheinung
Wenn Sie sich unter die sprichwörtlichen Menschen begeben, achten Sie tunlichst auf Ihr Äußeres! So ist es beispielsweise zwingend erforderlich, in der Öffentlichkeit stets eine Hose zu tragen – kommt das Wetter auch noch so sommerlich daher. Freihängendes Gemächt erntet nämlich trotz Aufklärung und 68er-Bewegung auch heute noch oft nur verständnisloses Kopfschütteln. Darüber hinaus können auch weitere Kleidungsstücke, wie etwa Schuhe oder Hemden, nicht schaden. Als Faustregel gilt: Je mehr Sie am Leib tragen, desto höher klettert Ihr Ansehen.
Verhalten
Neben einer wohl definierten Erscheinung ist vor allem Ihr grundlegendes Verhalten in der Öffentlichkeit von Bedeutung. Dabei ist, wie so oft im Leben, das was Sie NICHT tun wichtiger, als das, was Sie tun. Deshalb hier nun die fünf wichtigsten No-Go´s des öffentlichen Benehmens:
- Schreien Sie nicht! Und wenn Sie doch schreien, versuchen Sie dabei nicht zu spucken oder zu sabbern!
- Fragen Sie andere Menschen erst höflich, bevor Sie versuchen, sich mit Ihnen zu paaren. Sicher, Zeit ist Geld – aber manchmal kann gerade die unbedachte Annäherung schmerzlich teurer ausfallen als der „Amtsweg“. Auch die Wahl des Objekts der Begierde sollte vorsichtig betrieben werden. Orientieren Sie sich diesbezüglich stets am lokal aktuellen Sittenverständnis.
- Verrichten Sie Ihre Notdurft nicht in der Öffentlichkeit! Vielen Menschen ist der finale Akt des Verdauens ein unangenehmer Graubereich der eigenen Existenz. Sollte sich das öffentliche Defäkieren aus dem einen oder andern Grund nicht vermeiden lassen, so operieren Sie möglichst leise und versteckt. Lautes Stöhnen könnte Sie in Ihrem Tun verraten – pfeifen Sie lieber unauffällig. Verkneifen Sie sich zudem das Angeben und/oder Werfen mit dem Produkt Ihrer Mühen.
- Zügeln Sie sich in der Anwendung von Gewalt. Menschen reagieren oft verständnislos oder gar abweisend, werden sie ins Gesicht geschlagen. Sollten Sie sich dennoch – etwa durch das absurd merkwürdige Aussehen ihres momentanen Gegenübers – provoziert fühlen, so greifen Sie auf laute Schmährufe, verächtliche Blicke oder Gelächter zurück. Solcherlei Methoden sind nicht nur salonfähiger als Schläge, sie treffen ihr Ziel oft auch härter und nachhaltiger.
- Seien Sie vorsichtig bei der Äußerung politischer Ansichten. Die allgemeine Resonanz auf Parolen wie "Tod dem Kapital!", "Tod der EU-Nachtflugverordnung!" oder "Tod dem Tod!" kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausfallen.
Grußformen
Ein hervorstechend wichtiger Aspekt des öffentlichen Auftretens ist das korrekte Grüßen. Passen Sie Ihr Grußverhalten immer an Ihr aktuelles Umfeld an. Ein höflich gesäuseltes "Bonjour, Monsieur!" ist auf dem NPD-Parteitag genauso wenig angebracht, wie ein kumpelhaft raues "Moin, du alter Katzenficker!" gegenüber dem Dorfpfarrer. Recherchieren Sie daher gründlich, bevor Sie überhaupt irgendwen grüßen. Denn wie schon dereinst Heinrich Heine attestierte, ist "wohlfeiles Grußwerk ein Kunststück, gleich dem leisen Furze". Amen.
Hier einige übliche Grußformen:
Mit solch einem Ring dürfen Sie auch so grüßen
4. Verhalten gegenüber Minderheiten - Knigge
Die Neue Welt
Die Welt, die Sie einmal kannten, gibt es nicht mehr. Deutschland öffnet seine Pforten und lässt fremde, andere Menschen herein. Das sind sogenannte Ausländer. Es wäre anmaßend jetzt noch über Minderheiten zu sprechen, aber sie hören es so gern und daher sollen diese Neudeutschen auch weiterhin so genannt werden. Der Kronhaus definiert solche gesellschaftlichen Randgruppen folgendermaßen:
Gesellschaftliche Randgruppen werden gelegentlich auch als „Minderheiten“ bezeichnet und beschreiben Gruppen von Individuen, deren spezifische innere und/oder äußere Eigenschaften keine oder nur geringe Schnittmengen mit denen des repräsentativen Durchschnitts einer Gesellschaft aufweisen. Ihre Vertreter werden meist als „Außenseiter“, „Freaks“ oder „Spinner“ bezeichnet. Der wissenschaftliche Ausdruck lautet jedoch „Spackos“ (vom lat. Homini spaccus socialis).
Unterscheidung von Minderheiten
Generell kann die Randgruppenzugehörigkeit eines Individuums anhand eines Abgleichs seiner spezifischen Eigenschaften mit denen des lokal aktuellen gesellschaftlichen Richtwertes verifiziert werden. Ausgehend vom heute bei uns existenten Richtwert würden demnach beispielhaft folgende „Sippen“ oder auch „Banden“ in die Kategorie der Homini spaccus socialis eingeordnet werden:
- Ausländer, Homosexuelle (auch „Schwule“), Reptilien, Männer ohne Haare, Kinder und ähnliches, Dicke, Dünne, Leichen, Baptisten, Oralfixierte, Diabetiker, Fahrradfahrer, Bettnässer, Außerirdische, Nicht-schwimmer, Schlümpfe, Heroinabhängige, Zombies, Wehrdienstleistende, Wehrdienstverweigerer, Ballett-tänzer, Baumliebhaber, Ölmultis, Roboter, Zwitterwesen etc. Abbildungen helfen, sich Minderheiten vorzustellen
All diese Personenkreise gehören ihrer akkuraten Begriffsdefinition und den offiziellen Statistiken nach zu den „Minderheiten“ unserer Gesellschaft. Vielen Menschen schaudert es, sehen sie einen Spacko die Straße entlang trollen. Doch Obacht! Auch wenn unsere Instinkte uns vor dem Andersartigen warnen, so sollten die Regeln der Höflichkeit doch auch hier Anwendung finden. Einige einfache Tricks können dabei helfen:
- 1. Vermeiden Sie Schmährufe oder Gelächter in Richtung des Spacko. Besonders, wenn Sie die genaue Minderheitenzugehörigkeit nicht kennen. Ein „Jurastudent“ beispielsweise wird sehr wahrscheinlich mit einer Klage reagieren – ein „Kannibale“ könnte gar beißen. Bleiben Sie also ruhig.
- 2. Beschreiben Sie das Sozialisationsdefizit des Spacko stets mit politisch korrekter Terminologie. Verwenden Sie Begriffe wie „kulturelles Erbe“, „Weltanschauung“ oder „Interessenlage“ um die Andersartigkeit des Spacko zu thematisieren. Ausdrücke wie „krank“, „pervers“, „eklig“ oder „scheiße“ lassen Sie schön zuhause.
- 3. Scheren Sie verschiedene Spackos nicht über den selben sprichwörtlichen Kamm. Auch wenn sich Minderheiten allgemein ähneln, so werden bei genauerer Betrachtung erhebliche Unterschiede deutlich. Vergleichen Sie nur einmal das Gesamtvolumen von „Dicken“ und „Dünnen“ – das Ergebnis wird überraschen. Verwechslungen können fatal für den Verlauf einer Konfrontation sein. Betiteln Sie etwa einen „muslimischen Terroristen“ voreilig als „Juden“ kann das böse ausgehen.
- 4. Kontrollieren Sie Ihre Reflexe! Mit Stöcken zu schlagen oder schreiend das Weite zu suchen, nur weil etwa ein „Arbeitsloser“ in der U-Bahn den Platz neben Ihnen wählt, löst das Problem nicht. Suchen Sie statt dessen den Diskurs. Bieten Sie Hilfe bei der Suche nach dem nächsten Sozialamt an – um beim genannten Beispiel zu bleiben. Kleine Geschenke, wie Pfandmarken oder etwas Kupfergeld, genügen meist als Eisbrecher. Achten Sie darauf, solcherlei Hilfsangebote und Geschenke je nach Randgruppe zu variieren. Einem „Zeitreisenden“ wäre schließlich weder mit Sozialamt noch Pfandmarke geholfen. Beachten Sie jederzeit diese vier goldenen Regeln und Sie meistern den Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen wie im Schlaf. Lassen Sie sich von Fehlschlägen nicht entmutigen, denn Sie wissen ja: Umgang will gelernt sein.
Umgang anhand von Beispielen lernen
Sollten Sie jetzt von soviel Weltoffenheit überwältigt und ohnmächtig sein, finden Sie hier die wichtigsten Verhaltensregel an Beispielen aufgeführt: Ethnische Minderheiten sind mit besonderer Sorgfalt zu behandeln. Daher ist es eine Geste des Respektes, sich ihnen bekleidet entgegenzustellen. Es wird von Ihnen als gebildeter und bewanderter Mensch vorausgesetzt, dass Sie wenigstens in der eurasischen, südöstlichen, mittelpazifischen, westlichen, zentralafrikanischen und kirgisischen Kultur vertraut sind, um einen halbwegs freundlichen Eindruck zu machen. Begegnen Sie beispielsweise einem polnischen Gastarbeiter, lächeln Sie ihn nicht an. Er wird diese Geste als Bedrohung empfinden und völlig irritiert weglaufen oder er greift sie mit einem Schraubenzieher an. Da es in seinem Land nur herunterhängende Mundwinkel gibt, denkt er, dass ihr Kopf verkehrt herum auf den Schultern sitzt. Das macht ihm Angst. So eine Tat kann nur der böse Dämon Krpszúksw vollbracht haben. Es ist die Pflicht eines jeden Polen, von ihm befallene Menschen zu töten, damit er ihre Seele nicht in den Abgrund zieht. Treffen Sie einen Polen, so reißen Sie ihre Mundwinkel nach unten und ziehen Sie Ihre Augen zusammen, sagen Sie nichts, nicken Sie nur.
Haben Sie allerdings ein Essen mit einem Inder, so gehen Sie völlig anders vor. Es ist egal, ob es ein Geschäftsessen oder eine private Einladung ist. Suchen Sie sich das bunteste und längste Kleid aus, besser mit Schleppe. Momentan sind Blümchenmuster im Kommen. Inder legen sehr viel Wert auf die Achtung ihrer Kultur und so fordert es der Respekt, dass Sie sich gefälligst ihren Gegebenheiten anpassen. Inder müssen es in der deutschen Kultur nicht so halten. Sollten Sie beim Essen die Gelegenheit des Sprechens erhalten, reden Sie so schnell Sie können. Jeder Satz muss mindestens eines der folgenden Wörter enthalten: Kuh, Rind, Fleisch, England, Weib, bäh. Dann ist der Abend gerettet. Wenn Sie des Nachtens durch einen hell erleuchteten Park gehen und treffen einen einsamen Nazi, brauchen Sie keine Angst vor seinem furchterregenden Äußeren zu haben. Diese einsame Rasse ist eher scheu und leicht zu verjagen. Einzelne Exemplare wagen manchmal einen mutigen, anstößigen Spruch, können aber ihre Aggressivität bei Ihrem Herannahen nicht aufrechterhalten und flüchten. Sollten Sie aber auf eine Gruppe von Nazis stoßen, ist Vorsicht geboten. Im Schutze einer großen Gruppe fühlt sich der Nazi übermächtig und großartig und vor allem angriffslustig. Versuchen Sie nie sich dieser Gruppe entgegenzustellen, auch wenn Sie vor kurzem mit Kampfsport begonnen haben. Besitzen Sie keine Superman-Kräfte ist es am klügsten, wegzulaufen. Sind Sie bereits von ihnen umzingelt, täuschen Sie ein Telefongespräch vor (ähnlich Abschnitt „Verhalten beim Date“). Mit Sätzen wie: „ Was!? Tscherno Jobatai ist aus unseren Katakomben entkommen? Wie geht das zu! Hat Detlef D. Soost die Arabella Kiesbauer schon für unser Vergnügen abgerichtet, sonst kann der gleich wieder als mein Masseur arbeiten. Mann, Mann, Goebbels! So ein Kadaver! Oh, Moment, sechzehn gutaussehende Herren möchten meiner Armee beitreten und unsere Rasse befreien.“ Sobald Sie aufgelegt haben, verschwinden die Nazis, denn vom Arbeiten für übermächtige Herren halten sie nichts. Sie halten überhaupt nichts vom Arbeiten.
Die liebenswerteste, freundlichste und sanft mutigste Menschenrasse ist der Berggorilla. Aufgrund seiner atemberaubenden Schönheit werden sie von bösen Menschen, die nicht so wie Sie die neuste Ausgabe des Knigge besitzen, gejagt, gegessen und ihr Fell wärmt im Winter. Haben Sie jedoch einmal die Ehre, einem solchen Geschöpf gegenüber zu stehen, blamieren Sie sich nicht. Reicht er Ihnen die Hand, nehmen Sie sie und lecken sie ab. Der darauf folgende Schlag ins Genick bedeutet „Danke. Du Freund, komm mit“. Folgen Sie ihm, aber überholen Sie ihn nicht. Sie kennen sich dort nicht aus und er wäre sehr gekränkt, hätte er das Gefühl nicht gebraucht zu werden. In diesem Sinne tun Sie gut daran, sich auf  behandeln und nach Hause tragen. Übertreiben Sie es nicht. Der Berggorilla opfert sich für seine Mitmenschen dermaßen dem Weg das Bein (oder Arm, Ihnen überlassen) zu brechen, schreien Sie herzzerreißend und lassen Sie sich von ihm auf, dass er schnell mal sein eigenes Leben und das seiner Familie vergisst und dann sterben alle, nur weil Sie egoistischer Kackarsch ihre winzige Verletzung jämmerlich beklagen müssen, nicht mal allein auf die Toilette gehen oder trinken können! Es gilt: Wenn er Sie zu sich nach Hause getragen hat, täuschen Sie Härte vor und geben an, alles sei in Ordnung und wie wunderbar seine Gattinnen und seine Kinder aussähen.
Türken, Italienern und Griechen klatschen Sie einfach auf den Rücken und schon sind Sie in der Clique. Ach ja, der Amerikaner wird wie ein Gott behandelt. Mehr ist nicht zu sagen. Göttliche Amerikaner
5. Verhalten bei Dates - Knigge
Vorüberlegungen
Bevor Sie einer Dame das Angebot eines Dates in Aussicht stellen, ist es von äußerster Wichtigkeit, vorher ein wenig Ruhe zu finden, um in sich zu gehen. Dabei sollten Sie sich Gedanken über die Absicht, die Sie mit dem Date verfolgen, machen, aber auch inwieweit Sie diese erreichen wollen. Als Grundziel kann man verschiedene Aspekte betrachten. Bezieht man sich auf die Evolutionstheorie, muss zwangsläufig der Beischlaf erwähnt werden. Schämen Sie sich nicht, diesen als Ziel zu formulieren. Er gehört zum Leben wie das „Amen“ in der Kirche.
Aber auch die Freundschaftsbindung ist ein angebrachter Vertreter bei der Zielformulierung. Sein Sie dabei ehrlich zu sich selbst. Und nein, aus Freundschaft sollte keine Affäre entstehen, nur eine echte Partnerschaft darf in solchen Fällen einkehren.
1. Beischlaf
Maschen
 Nun, da das Ziel vor Augen steht, wie erreichen Sie es? Beim Ziel Beischlaf, im Volksmund auch „Sex haben“, „Liebe machen“ oder kurz „Ficken“ genannt, kommt es darauf an, in welcher physischen Verfassung sich Ihr Körper befindet. Wenn Sie ein adonisgleiches Bildnis darstellen, brauchen Sie sich nicht viel Gedanken zu machen. Argentinische Forscher konnten anhand von Kreuzungen aus Bergziegen und Schleiereulen nachweisen, dass Frauen von Natur aus, sich einem solchen Typus Mann hingeben.Das beste Beispiel ist Kurt Hermann Kleine, als er noch jünger war.
Falls Sie, ich formuliere es mal ein wenig behutsam, nicht gerade mit den Körperteilen eines echten Menschen ausgestattet sind, behelfen Sie sich ganz einfach eines kleinen Tricks. Imitieren Sie ein Börsengespräch, während die Angebetete in der Nähe verweilt. Wenn Sie sich sicher sind, dass sie Ihnen zuhört, sagen Sie in einem energischen Ton: „Verkaufen, alles verkaufen! (kurze Pause, jetzt freudiger:) Jawoooooll, jetzt beginnt der Ruhestand!! Als Erstes kauf ich mir ne Villa mit Blick auf die Erde, HAHAHA!!!“ Sie wird Ihnen zu Füßen liegen. Falls Sie sich fragen, ob das nicht etwas hinterfotzig der Dame gegenüber ist, liegen Sie falsch. Bedenken Sie, dass sie Sie nehmen wird und jetzt fragen Sie sich bitte, wer verlogener ist. Genau, George W. Bush!
In beiden Fällen ist die Frage der Lokalität zweitrangig. Vielleicht sollten Sie etwas Legeres aussuchen. Frauen, die leicht zu kriegen sind, geben sich schon mit Weniger zufrieden wie einem Italiener oder einer Bar. So zwingen Sie ihr nicht etwas auf, was sie nun mal nicht ist. Das wäre respektlos ihrer Person gegenüber. Außerdem ist es billiger und der Alkohol knallt mehr, was Sie Ihrem Ziel natürlich näher bringt. Kulturelle Höhepunkte sollten Sie während Ihres Dates meiden. Das entspricht nicht dem Stil, den Sie im Moment verfolgen. Ich weiß, dass hört sich ein wenig hart an, jedoch sollte man sich an der Realität orientieren und nicht an irgendwelchen Disney-Filmen.
Vorbereitungen
Kommen wir nun zur Kleidung. Ziehen Sie etwas Sportlich bis Legeres an. Ein Anzug würde nicht dem Abend entsprechen und das wissen Sie. Besonderer Wichtigkeit muss man der vorherigen Körperpflege widmen. Waschen Sie sich und zwar gründlich und mit Seife/ Duschgel. Rasieren Sie sich. Auch im Intimbereich. Dort mit besonderer Vorsicht! Falls Sie sich das nicht zutrauen, fragen Sie in aller Form bei Ihrem Friseur nach. In der heutigen Zeit verweigern nur noch schrobige und konservative Friseure diese Dienstleistung. Trauen Sie sich auch, ihm das zu sagen, falls er es nicht einsehen möchte. Das verlangt die Höflichkeit der Wahrheit gegenüber einem Mitmenschen. Bitte, unterziehen Sie sich einer Maniküre und ganz wichtig einer Pediküre. Gepflegte Hände und Füße sind ein Ausdruck von Allmacht, ein Jammer, dass das noch nicht jeder begriffen hat.
Deo, mehr brauch dazu wohl nicht sagen. Obwohl, noch ein kleiner Tipp: Intimspray nach dem Rasieren kann Ihnen den Abend versauen.
Die letzten Vorbereitungen dienen Ihrem Schutz und Vergnügen. Genau, Kondome! Es ist immer von Vorteil verschiedene Arten dabeizuhaben. Vielleicht können Sie im Vorfeld in Erfahrung bringen, welches Obst die Dame gerne mag. Es gibt kein schöneres Geschenk für eine Frau, als die richtige Geschmacksrichtung dabei zu haben. Betonen Sie, falls es zum Grande Finale kommt, dass Verhütung Männersache sei. Das bestärkt sie in Ihrer Emanzipation,  Kondome mit Geschmack (bunt) was immer gut ist. Außerdem ist das Ihre Ausrede, falls sie ohne Kondome kopulieren möchte, weil sie die Pille nehme, blabla. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Erinnern Sie sich noch, wie Sie die Dame erobert haben? Hat es Klick gemacht? Alimente heißt das Zauberwort und das Geld besitzen Sie nicht. Des Weiteren besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit der Ansteckung irgendwelcher Geschlechtskrankheiten. Ein echter Gentleman wie Sie sollte auch an die Zigarette danach denken und packen Sie sich noch ein Minzdrop und ein Kaffeebonbon ein. Die Erklärung folgt später.
Der Abend
Nun sind Sie bereit für den Abend. In Anbetracht Ihres Zieles ist es nicht erforderlich die Dame abzuholen, aber lassen Sie ihr die Wahl des Treffpunktes. Falls sie dafür ihre Adresse nennt, verlangt es das Gentleman-Dasein, dass Sie in den sauren Apfel beißen. Seien Sie pünktlich. Eine Dame lässt man nicht warten. Die üblichen Gesten wie Tür aufhalten oder aus der Jacke helfen, sollten Sie beherzigen. Seien Sie stets höflich und aufmerksam ihr gegenüber.
Versuchen Sie nicht zwanghaft lustig zu sein und um Gottes Willen lernen Sie keine Witze aus dem Internet auswendig. Das ist Witzklau und gehört sich nicht.
Strapazieren Sie den Abend nicht unnötig. Es gehört sich auch nicht, der Dame etwas vorzuheucheln oder ihr mit leeren Versprechungen Hoffnungen zu vermitteln. Kurz, seien Sie dezent. Mittels Sätzen wie „Eine Bekannte von mir hat sich neulich die neuen Prada-Schuhe gekauft.“ oder „Wie findest du eigentlich Sex and the City?“ gewinnen Sie. Das sind meistens zwei Selbstläufer für ein ganzes Leben. Jeder Frau werden dazu genügend Stichwörter einfallen, um den Abend zu füllen. Sie sind höflich und hören nur zu. Ein gelegentliches „Ja.“, „Ach so.“ und „Ne? Wirklich?“ vermitteln der Dame, dass Sie sich nicht langweilen. Es ist selbstverständlich, dass Sie bezahlen.
Es ist ein absolutes No-Go die Frage der Örtlichkeit des Aktes zu bringen. Sowas entwickelt sich selbst bzw. ist der Dame überlassen. Wenn sie sich entschieden hat, setzen Sie die Dame nicht unter Druck. Auch wenn es Ihrer Natur widerstrebt, ein Vorspiel ist Pflicht. Planen Sie dafür mindestens 10 bis 20 Minuten ein. Tun Sie es einfach! Überlassen Sie es der Dame den nächsten Schritt zu machen und natürlich darf Sie entscheiden, wer oben liegt. Denken Sie immer daran, es soll nicht nur Ihr Vergnügen sein.
Aus Respekt der Dame gegenüber sollten Sie sich dafür Bilder in Erinnerung rufen von Kettensägenunfällen oder von kleinen süßen Koalabärchen, welche friedlich ihren Eukalyptus naschen und dann kommt ein weißer, blonder Mann und zertrümmert ihm mit einem stumpfen Stein den Schädel, dass das Gehirn und das Blut gegen den Baumstamm klatschen und die Augen, angeplatzt von der Wucht des Aufschlags, in verschiedene Richtungen quillen. Mit seiner vom roten Sand verschmutzten Hand baggert der Mann in dem Köpfchen des armen Geschöpfes bis er schließlich sagt: „Hier ist auch kein Gold versteckt, Tim. Aber schau mal dahinten ist ein Kängurubaby…!“ 
Solche Fantasien scheinen der Perversion zu entspringen, jedoch nicht der Ihren, merken Sie sich das. Mit voranschreitender Emanzipation wuchs der Anspruch einer Frau beim Geschlechtsakt ebenfalls Lust zu empfinden. Um dem gerecht zu werden, sind solche Fantasien für einen Mann unabdingbar. Sie können natürlich auch ähnliche Bilder googeln, wenn es einfacher für Sie ist. So pervers können Sie nicht sein!
Eins sei hier noch dringlichst erwähnt! Beherrschen Sie während des Aktes Ihre perversen Neigungen, falls Sie dergleichen haben. Nicht jede Dame reagiert entzückt, wenn Sie sich beispielsweise "im Loch vertun" oder plötzlich ein Frettchen aus der Tasche zaubern um "das Team abzurunden". Auch das Kredenzen von Umschnalldildos, Analpropfen oder artverwandten Accessoires wird nicht immer mit Begeisterung aufgenommen. Derartige Spielarten sollten Sie tunlichst auf spätere Gelegenheiten verschieben, wenn Sie sich sicher sein können, dass ihre Herzensdame für solcherlei Schweinkram auch zugänglich ist und nichts dagegen hat, dass Sie ein kranker Perversling sind.
Nach dem Akt der Befriedigung kommt das Nachspiel. Nach der Ejakulation schwinden beim Manne normalerweise die Kräfte und er verfällt in tiefen Schlaf, jedoch nicht Sie. Jetzt kommen nämlich das Kaffeebonbon und der Minzdrop zum Einsatz. Das Koffein wird Sie wach halten und die Minze verschafft Ihrem Odem den zweiten Frühling. Zum Nachspiel gehören definitiv die Zigarette danach und Streicheln und Schmusen und ähnelnde Aktivitäten.
Ich weiß, welche Frage Ihnen jetzt auf den Lippen brennt: „Und? Wie war ich?“. Diese Frage entspricht nicht dem Anstand eines Knigge-Vertreters. Außerdem zwingen Sie die Dame so nicht zum Lügen. Wenn die Wirkung des Koffeins nachlässt, dürfen Sie Ihren verdienten Schlaf nehmen.
Der Morgen danach
Falls Sie bei sich die Nacht verbracht haben, bereiten Sie morgens Frühstück vor, lassen die Dame aber ausschlafen. Hier noch ein Tipp aus der Forschung: Schwedische Wissenschaftler haben anhand von weiblichen Seeottern nachweisen können, dass der Anblick von hartgekochten Frühstückseiern spontane Erregungen hervorrufen. Soll heißen, vielleicht erhalten Sie zum Frühstück noch eine kleine „Vorspeise“. Wenn Sie bei Ihr die Nacht verbracht haben, erwarten Sie kein Frühstück, jedoch nehmen Sie das Angebot auf ein solches an. So steigt in ihr nicht das Gefühl, nur benutzt worden zu sein.
Der Abschied
So allmählich, kommen wir zum Schluss, nämlich dem stilvollen Schlussmachen. Hier hat es die menschliche Missgestalt ein wenig einfacher als der Adonis. Imitieren Sie ein weiteres Börsengespräch, während die Dame lauscht. Sagen Sie folgendes: „WAAAS!? In den Keller gefallen?! Alles weg? Ich bin ruiniert! Du sagtest doch, die Aktien seien ein todsicheres Geschäft! … Was mach ich denn jetzt?! Ich kann doch nicht wieder als Busfahrer anfangen…du ARSCHLOCH!!!“ Der Rest entwickelt sich von alleine. Die Dame wird Sie nicht wieder sehen wollen, was verständlich ist. Sie sind schließlich hässlich und arm.
Der Adonis muss in dieser Lage etwas cleverer an die Sache gehen. Wie obig schon erwähnt, die Frauen geben sich Ihnen hin wie ein Blatt dem Wind und wenn Sie Pech haben, sind sie auch noch in Sie verliebt. Zerstören Sie ihre zarte Seele nicht mit einem Satz wie: „Ich ruf dich an, ganz bestimmt!“ oder „Es liegt nicht an dir, aber wir passen einfach nicht zusammen.“. Frauen und das möchte ich hier ganz klar definieren, sind nicht dumm. In ihren Gehirnen sind solche Sätze direkt verknüpft mit „Du bist ein geiles Stück Fleisch, mehr aber auch nicht. Na dann auf nimmer Wiedersehen, du Schlampe!“ Ich hoffe inständig, dass Sie das begreifen. Hier nun die vornehmere Art ein solches  Ereignis zu beenden. Beim Frühstück beugen Sie sich zu ihr hinüber, schauen ihr tief in die Augen und sagen mit leiser, aber fester Stimme:
„Sybille (Beispielsname), ich habe in den letzten 12 Stunden festgestellt, dass du und ich,…na ja, dass es zwischen uns etwas besonderes gibt, was ich nicht in der Lage bin, in Worte zu fassen. Vielleicht kann man es mit einem starken, geschmeidigen Gummiband vergleichen, was uns immer und immer wieder zusammenbringt. Manche würden von Seelenverwandtschaft reden, zwei Körper gefesselt durch eine Seele. Genau das ist es, was mich dazu bewegt, keine Geheimnisse vor dir haben zu wollen. Darum erzähle ich dir jetzt von meinem Hobby, in der Hoffnung, dass du mich verstehst oder besser noch, dass du dich vielleicht dazu motivierst, die Freude dieses Hobbies mit mir zu teilen. Vorweg muss ich zugeben, dass es nicht gerade einfach ist, jedoch mit ein klein wenig Übung und ich habe eine Menge davon, hat man den Dreh ganz schnell raus. Liebe Sybille, es wäre mir ein Ehre und ein Hochgenuss, wenn du mich dieses Jahr nach Alaska begleiten und die Kamera bedienen würdest, während ich robbenkloppe.“
Das ist der Moment, an dem Sie so sehr gehasst werden, dass die Dame nicht mal im entferntesten Sinne daran denken kann, Sie hätten sie nur benutzt. Ist das nicht genial? Somit hätten wir das erste Ziel, den Beischlaf, abgehandelt. Halten Sie sich an die Vorgaben und Sie werden stets Erfolg haben und zwar mit Etikette.
2. Freundschafts-/Partnerschaftsbindung - Knigge
Das Kennenlernen
Kommen wir nun zur nächsten Zielsetzung, sie bezwecken mit dem Date eine Freundschaftsbindung einzugehen. Nur aus ihr sollte sich eine Partnerschaft, also eine ewige Bindung entwickeln. Der Vorteil hierbei liegt, dass das Aussehen nicht von Bedeutung ist. Ganz wichtig ist jedoch, dass Sie mit absoluter Ehrlichkeit an die Sache herangehen.
Die Vorraussetzung für ein solches Date liegt im vorherigen Kennenlernen. Sie fragen natürlich nicht irgendeine Fremde dafür. Eventuell lernen Sie eine Dame auf der Arbeit, in Australien oder im Kirchenchor kennen. Bauen Sie erst einmal Vertrauen auf, sonst könnte die Dame denken, Sie wollen sie nur benutzen. So was denken die immer. Bei passender Gelegenheit fragen Sie die Dame, ob sie nicht mal Lust hätte, mit Ihnen auszugehen. Betonen Sie, dass es ein rein freundschaftliches Treffen werden soll. Die Frage der Lokalität richtet sich nach dem Niveau Ihrer Begleiterin und natürlich auch nach dem Ihrigen. Zur Auswahl stehen beispielsweise das Theater, ein schickes Restaurant oder das Kino.
Abholen der Dame
Sie entscheidet über den temporären Treffpunkt und Sie bestehen darauf, die Dame abzuholen. Es ist selbstredend, dass der Mann die Dame abholt. Dabei gilt der Leitspruch: „5 Minuten vor der Zeit, ist des Mannes Pünktlichkeit.“ Bringen Sie der Dame eine Kleinigkeit mit. Vermeiden Sie jedoch so etwas wie Blumen. Das wirkt sehr standardisiert auf die Dame und Sie könnte in den Verdacht verfallen, Sie wären ein armer Schlucker. Stattdessen besorgen Sie ihr etwas Nützliches. Das zeigt, Sie haben sich Gedanken gemacht. Hier ein paar Beispiele: Einen Kalender, Klopapier extra samtweich, Swirl Powertücher,…etc. Kaufen Sie keinesfalls die Billigimitate, Originale sind Omen. 
Gesetz dem Fall Ihre Begleitung öffnet die Tür, machen Sie Ihr ein Kompliment. Es sollte von Herzen kommen. Vermeiden Sie Lügen, sie könnten sich später als Bumerang herausstellen, falls sie später ein Paar werden. So könnten Sätze entstehen wie: „Schatz, schau mal! Ich habe eine Palette von dem Parfüm, das du so magst, im Sonderangebot ergattern können. Jetzt kann ich jeden Tag so gut riechen wie bei unserem ersten Date. Für immer und ewig!“ Merken Sie wie „für immer und ewig“ immer und immer wieder in Ihrem Gehörgang wiederzuhallen scheint. Bedenken Sie auch, keinerlei Bemerkungen bezüglich ihrer Schuhe, dem Kleid oder generell den Klamotten zu machen, auch wenn sie wirklich heiß darin aussieht. Frauen besitzen ein immens leistungsstarkes Gedächtnis bezüglich dieser Dinge. Sie wird diese Bemerkung stets als Vorwand zum Shoppen verwenden. Das wird den Möglichkeiten, Ihr eigenes Hobby später ausüben zu können, sehr hinderlich sein.
Machen Sie der Dame die Autotür auf und helfen Sie ihr beim Einsteigen. Aus Respektgründen und aus der Frage der Hygiene sollten Sie den Innenraum vorher gereinigt haben. Nun heißt es vorsichtig fahren. Lesen Sie sich dafür auch den Abschnitt „Verhalten im Straßenverkehr“ durch. Beginnen Sie mit Lästereien über Bekannte, die ihre Begleiterin nicht ausstehen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lästern Sie über Bayern, die kann keiner leiden. Lästern ist das Ventil, um bei einer Frau Sympathie zu erregen, was wiederum als höflich gilt. Außerdem lockert das die Atmosphäre.
Das Kino
Bei Ankunft öffnen Sie der Dame wiederum die Tür und reichen ihr die Hand zum Aussteigen. Nun kommt es darauf an, welches Etablissement Sie sich ersucht haben. Beginnen wir mit dem Kino. Egal, welch genial brutaler Actionkracher gerade läuft, die Dame hat die Wahl und ja, es wird wohl eine Liebesschnulze auf Sie zukommen. Lächeln Sie in Anbetracht dieser wundervollen Nachricht. Noch etwas breiter! Gut so.
Ob Sie bezahlen oder nicht liegt in der Ernsthaftigkeit der Freundschaft. Wenn sich mehr daraus entwickeln soll, dann sollten Sie ihr alles spendieren, ansonsten nicht. Denken Sie daran, Sie sind ein Mann mit Stil und keine Melkkuh. Fragen Sie die Dame, ob Sie ihr etwas Popcorn oder dergleichen mitbesorgen sollen, während sie, wie alle Frauen, vor der Vorstellung auf die Toilette geht. „Wie aufmerksam!“, wird sie denken und mit einer gekonnten Schulterbewegung ihren BH so in Position bringen, dass man ihre steifenden Nippel nicht sieht.
Während der Vorstellung reagieren Sie nur auf Bemerkungen ihrer Begleitung. Vor allem in den Szenen, in denen die Schnulze ihren Höhepunkt (Klimax) erreicht, müssen Sie sich zwingen, ruhig zu bleiben. Männer und das ist ebenfalls wissenschaftlich erwiesen, sind nicht in der Lage sich auf Gefühle wie Liebe, Romantik oder Niedlichkeitsempfinden einzulassen. Das liegt an dem allgegenwärtigen Penisneid-Komplex, welcher sie dauerhaft unter Stress stehen lässt. Deswegen fangen Männer auch immer mit Konversation an, wenn solche Szenen im Fernsehen, Kino, etc. auftauchen. Beißen Sie sich auf die Zunge. Auch die weiter obig genannten Bilder (Koala) lassen Sie in solchen Momenten entspannter wirken.
Das Positive an Liebesschnulzen ist, dass die Dame anfangen wird zu weinen. Die Etikette verlangt, dass Sie sie in den Arm nehmen. Das stärkt die Bindung, falls Sie nicht stinken! Nach dem Kino fahren Sie die Dame direkt nach Hause und fragen auf keinen Fall, ob Sie noch mit reinkommen dürfen. Die Dame hat hier die Entscheidungshoheit.
Das Theater
Das Theater kann ich mit diesem Satz, der Ihnen sagen soll, dass es das gleiche Prozedere wie bei dem Kino ist, nur mit mehr Niveau, abgelten.
Das Restaurant
Wenn Sie sich für das feine Restaurant entscheiden, sollten Sie vorher unbedingt das Kapitel „Verhalten beim Essen “beherzigt haben. Außerdem sollten Sie einen Tisch reservieren. Betonen Sie dabei, dass Sie Deutscher sind und eventuell sollte das Wort „weiß“ in diesem Zusammenhang fallen. So vermeiden Sie, dass Sie den Tisch neben der Toilette erhalten. Machen Sie das ebenfalls, wenn Sie nicht deutsch oder weiß sind. Es geht hier nur um die Lage des Tisches. In diesem Fall sollten Sie sich vielleicht auch eine Kamera mit einpacken, um den verdutzten Gesichtsausdruck des Obers einzufangen. Wunderbar!
Das Abholen nach Etikette kennen Sie jetzt schon, darum fangen wir direkt mit dem Date im Restaurant an. Sie, als Mann, entscheiden über die Getränkefrage. Das Essen bestellt jeder für sich. Das hat zwei Gründe:
1. Das stärkt das Vertrauen der Dame zu Ihnen (Sie sind damit ein Emanzipationsfreund!) und 2. Die Dame wird sich aus Gewissensgründen was Fettarmes bestellen, womit sie ihre schöne Figur halten wird. Das hat was mit Psychologie zu tun, unter dem Kapitel „Manipulation“. Wie viel Gänge bestellt werden, entscheidet selbstverständlich der Appetit der Dame. Unterhalten Sie sich nett. Themen können Ihre gemeinsamen Hobbys (Australien, Chor,…) oder die Auswirkung von Clowns auf die Psyche von Kleinkindern sein. Gelegentliches Lästern wirkt angenehm auf Ihre Begleitung und ist damit ein Muss für einen Gentleman wie Sie.
Am Ende betonen Sie, dass es Ihnen wirklich eine Freude war, mit der Dame dinieren zu dürfen. Fahren Sie die Dame wiederum nach Hause. Mit einem Kompliment wie „Man sieht gar nicht, dass du gerade fünf Gänge verputzt hast.“ sollten Sie den Abend ausklingen lassen.
6. Verhalten beim Bewerbungsgespräch - Knigge
Bewerbungsunterlagen
Bevor wir auf das Verhalten bei einem Bewerbungsgespräch eingehen, ist es natürlich sinnig, sich vorher richtig zu bewerben. Dafür ist es notwendig, sogenannte Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Eine richtige Bewerbung besteht aus einem förmlichen Anschreiben, einem Deckblatt mit Lichtbild, dem Lebenslauf, die schon erhaltenen Referenzen, möglichen Arbeitszeugnissen, erworbene Qualifikationen und den Zertifikaten zu Weiterbildungen. Im Folgenden werden diese Abschnitte nochmal genauer erläutert:
- 1. Das förmliche Anschreiben: Dieses Anschreiben dient dem Zweck, Ihrem künftigen Chef klarzumachen, was Ihr Brief überhaupt darstellt. Dazu gehören natürlich die Anschrift des Unternehmens, bei welchem Sie sich bewerben wollen und der Hinweis, wofür Sie sich bewerben. Es folgt eine förmliche Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren,…“ und eine kurze Begründung, weswegen Sie sich ausgerechnet für diesen Beruf und dieses Unternehmen interessieren. Vermeiden Sie Formulierungen wie „Ihr Unternehmen liegt direkt neben meiner Stammkneipe.“ oder „Ich bin zu dumm für andere Jobs, hehe.“. Sie müssen Ihrem Chef sprichwörtlich Honig ums Maul schmieren. Hier ein Beispiel: „Es war schon immer mein Traum, Rausschmeißer zu werden. Mein Arzt bestätigte mir auch, dass ich das notwendige Aggressionspotenzial aufweise. Und mein Freund von der Polizei konnte mir Ihr Unternehmen aufgrund der zahlreichen Übergriffe wärmstens ans Herz legen…“ Oder der spirituelle Weg: „Letzte Nacht sprach der Papst zu mir und sagte, ich soll mich bei Ihnen bewerben. Dieses Unternehmen wird die Welt verändern, meinte er sanftmütig. Als ich dann las, dass Sie Bomben produzieren, die vermutlich im Nahen Osten Moslems töten werden, wusste ich, was er meinte….“ Ganz unten setzen Sie ihren Namen und das Datum hin und unterschreiben darüber.
- 2. Das Deckblatt mit Lichtbild: Auf dem Deckblatt sind neben dem Lichtbild auch noch Ihre persönlichen Daten aufgelistet. Also nochmal Ihr vollständiger Name, Ihre Anschrift und Ihre Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Und vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Penisgröße anzugeben. Falls ihr Penis eher dick, als lang ist, weichen Sie auf die Dimension des Volumens aus. Diese Angabe verschafft Ihnen Respekt bei männlichen Chefs und einen eindeutigen Einstellungsgrund bei den weiblichen Chefs. Nun zum Lichtbild. Sie sollten sich auf dem Lichtbild natürlich geben. Sie sollten vielleicht ein Hemd auf dem Bild tragen. Versuchen Sie nicht mit irgendwelchen Grafikprogrammen Ihr Äußeres zu verbessern, das würde Ihre Glaubwürdigkeit sofort vernichten, wenn es zum Bewerbungsgespräch kommt.
Die Größe des Bildes sollte dem allgemeinen Passbilderstandard entsprechen. Beispiel für natürlich-freundliches Lichtbild
- 3. Der Lebenslauf: Kommen wir nun zu dem vermutlich wichtigsten Teil der Bewerbung, dem Lebenslauf. Was sollte er alles beinhalten? Wie sollte er aufgebaut werden? Um das zu klären, folgt nun ein Beispiel für einen tabellarischen Lebenslauf:
Diese Bilder sollten Sie ignorieren, sie dienen lediglich als Platzverschwender:
Lebenslauf Persönliche Daten
Name: Gayvid Gadge
Geburtsdaten: 30.04.1984
Wohnort: Hauptstraße 3 31257 Gadingen
Mutter: Henriette Möllneklopper, geb. 30.04.1921
Beruf: Kraftfahrerin im Ruhestand, gelegentliche Fahrten von sibirischen Einwanderern
Vater: verkauft
Schulbildung
Aug. 85 – Juli 91 Astrid-Lindgren-Grundschule Flendal
Juli 91 – Aug. 93 Elisabethgrundschule Spendal
Aug. 93 – Dez. 95 Rüttlischule Perlin, Abschluss: Abitur am 12.03.1999
Mai 99 – Juni 99 Aberkennung des Abiturs wegen radikalen Äußerungen gegenüber Frührentnern
Juni 99 – Juli 01 Erneuter Abschluss: Abitur
Juli 01 – Juli 02 Beginn Hochschulstudium Terrakotta-Knetologie mit feierlicher Aufnahme Abschluss: Dipl.-Ing. Masseurmeister
November 07 Promotion Dr. nat. rar Thaipflege
Praktische Erfahrungen
– seit 1994 jährlicher Wasserrettungsdienst an der Ostsee
– eigene Leistungsturngruppe seit April 94
– ab 1995 Weltreise, langer Aufenthalt in Tibet
– Jakobsweg und Seidenstraße bepilgert, Forschungsarbeiten nach dem ultimativ entspannenden Massagetonikum
– 1998 Fund des Spezialtonikums, Beginn der Doktorarbeit
– 1998 Unruhen in Ostfriesland; Unterbrechung der Doktorarbeit, Massagehilfe leisten
– 1998 Armamputationen verhindern rechtzeitige Abgabe der Doktorarbeit; Abgabe erst 2007 nach langer Selbstmassage möglich
Sprachen
– Französisch Leistungskurs (non scholae, sed vitae discimus)
Datum, Unterschrift
4. Die Referenzen:
Referenzen sind Empfehlungsschreiben. Diese können von Ihrem letzen Unternehmen stammen oder von einem Professor. Sie werden jedoch 100-prozentig eingestellt, wenn Sie eine Referenz von einem einflussreichen Promi aufweisen können. Bill Gates, der Dalai Lama oder Brangelina sind solche Beispiele.
5. Die Arbeitszeugnisse:
Wenn Sie schon mal in einem Arbeitsverhältnis standen, haben Sie mit Sicherheit auch ein Arbeitszeugnis von Ihrem Chef erhalten. Falls das nicht der Fall sein sollte, haben Sie das Recht und das sollten Sie auch einfordern, auf ein nachträgliches Ausstellen eines Arbeitszeugnisses. Tätigkeiten des Schwarzarbeitens zählen nicht dazu. Auch Tätigkeiten im Rotlichtmilieu sollten Sie hier unter den Tisch fallen lassen. Auch wenn es das natürlichste der Welt zu sein scheint, die obere Gesellschaft möchte mit ehemaligen Strichjungen nichts am Hut haben, zumindest nicht im Hellen. Die Ausrede „Ich war jung und brauchte das Geld!“ funktioniert hier nicht, ist jedoch eine brauchbare Erklärung für Drogenhandel. Nachträgliches „tunen“ Ihrer Arbeitszeugnisse gilt als Urkundenfälschung und ist damit voll uncool.
6. Die erworbenen Qualifikationen/ Zertifikate:
Hier sollten Sie Ihre schon erworbenen Qualifikations-nachweise einordnen. Damit sind Abschlüsse wie Diplom, Bachelor oder wenn nichts Besseres vorhanden ist, auch IHK-Abschlüsse gemeint. Urkunden für sportliche Aktivitäten oder Burgerwettessen dienen als zusätzliche Pluspunkte, da diese von Ehrgeiz zeugen. Zertifikate sind meistens Teilnahmenachweise von Workshops wie MS Word, MS Excel oder MS Powerpoint, aber auch von Weiterbildungen. Heften Sie diese mit ein. Das zeigt Ihre Fülle an Humankapital. Verschicken Sie alle Unterlagen in einer Mappe gebündelt. Nun heißt es Geduld haben. Rufen Sie nicht noch am gleichen Tag der Versendung beim Unternehmen an und fragen, ob Ihr Büro schon eingerichtet ist. Geduld ist eine Tugend und strahlt Coolness aus. Drei Wochen lassen Sie das Unternehmen zappeln. Wenn es sich dann immer noch nicht gemeldet hat, fragen Sie telefonisch mal nach, wie die Sache nun aussieht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Sie wurden abgelehnt. In einem solchen Fall sollten Sie zeigen, dass Sie mit dieser Situation umgehen können. Mit einer schlagfertigen Beleidigung wie „Ich wollte sowieso nicht zu Ihrem verschissenen Unternehmen. Zufällig weiß ich, dass es ein schlechtes Karma aufweist. Ihr werdet alle als Läuse wiedergeboren!“ Diese Schlagfertigkeit und Ihr Mut könnte Ihnen eventuell doch noch die erhoffte Stellung einbringen. Andernfalls scheißen Sie auf diese Verlierer!
2. Sie werden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. In diesem Fall müssen Sie Ruhe bewahren. Sagen Sie nur sowas wie „War ja klar!“ oder „Na gut, wenn´s sein muss.“ und legen Sie auf. Das steigert den Respekt Ihnen gegenüber. Im Folgenden werden Sie erfahren, wie Sie sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten und was Sie dabei zu beachten haben.
Vorbereitungen zum Bewerbungsgespräch
Das Wichtigste an einem Bewerbungsgespräch ist die Vorbereitung. Sie zeigen Klasse, wenn Sie auf die Frage, was Sie denn über das Unternehmen wissen, eine Antwort geben können. Dafür sollten Sie im Internet recherchieren oder das Unternehmen nochmal mit verstellter Stimme anrufen, um so Näheres zu erfahren. Denken Sie daran, Ihre Nummer zu unterdrücken, sonst könnten Sie als schizophren eingestuft werden. Überhaupt sollten Sie sich auf Fragen einstellen, auch zu Ihrer Person. Besonders beliebt ist die Nachfrage bezüglich Ihrer Stärken und was noch wichtiger ist, bezüglich Ihrer Schwächen. Bei den Stärken dürfen Sie nicht so auf den Putz hauen. Formulierungen wie „Ich bin einfach in Allem der Geilste! Wirklich in Allem! Zumindest kenne ich keinen Besseren!“ sollten Sie durch „Ich sehe meine Stärken in der Teamarbeit und in meinem Ehrgeiz, immer der Geilste in Allem sein zu wollen.“ abschwächen. Denken Sie sich eine Schwäche aus, jedoch müssen Sie diese direkt in einem Nebensatz wieder herunterspielen. Dadurch vermitteln Sie dem Unternehmen Ihre persönliche Stärke. Hier ein Beispiel:
„Meine Schwäche liegt ganz klar in meiner chronischen Spielsucht, jedoch bin ich gerade so knapp bei Kasse, dass Sie sich darüber keine Gedanken machen müssen.“
Bei dem äußeren Erscheinungsbild ist darauf zu achten, dass Sie nicht auf irgendwelche Hampelmänner hören. Wenn jemand zu Ihnen sagt, dass Sie in der Kleidung erscheinen sollen, in der Sie sich wohl fühlen, können Sie zu 98 % davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber arbeitslos ist. Sie besorgen sich natürlich einen Anzug. Und zwar einen schicken, vielleicht einen aus Kaschmir. „Wer nichts hat, der ist auch nichts!“ lautet hierbei das Motto. Ziehen Sie sich ebenfalls die Anzughose an. Gehen Sie vorher auch zum Friseur und rasieren Sie sich, Sie Schwein! 
Nun zur Körpersprache. Diese ist extrem wichtig bei einem Bewerbungsgespräch. Wenn Sie daher kommen wie ein räudiger Butler mit Katzenbuckel und Blick gen Boden, haben Sie schon verloren. Eine aufrechte Haltung sollten Sie sich aneignen. Wenn Sie das durch einfaches Muskeltraining in der kurzen Zeit nicht erreichen, können Sie sich auch mit einem heißen Bügeleisen die Haut zwischen Ihren Schulterblättern verbrennen. Durch das Zusammenziehen der Haut bei der Heilung könnte man Sie glatt mit einem versnobten Engländer verwechseln.
Zu der Haltung gehört auch die Arm- und Beinstellung. Diese sollte generell einen offenen Eindruck vermitteln, aber auf keinen Fall so übertrieben wirken, dass Sie einer holländischen Hure ähneln, die ihre „Ware“ feilbietet. Für die Übung der Mimik und Gestik schauen Sie sich einfach ein paar alte Hitlerreden an und üben seine Bewegungen vor dem Spiegel. Zur Begründung: Hitler war hässlich, klein und kein Schwein konnte ihn verstehen. Und trotzdem lag ihm ein Volk zu Füßen. Das, mein Freund, definierte schon Goethe als die Macht der Mimik und Gestik.
Zu guter Letzt müssen Sie Ihre Stimme kräftigen. Eine süße Piepse-Stimme ist nur von Vorteil, wenn Sie sich als Sekretärin bewerben. So vernimmt man Ihre Laute nicht, während Ihr Chef Ihnen den Fußboden zeigt. Aber das nur nebenbei. Eine kräftige Stimme versprüht Selbstvertrauen und Attraktivität. Darum sollten Sie täglich mit rohen Eiern und Honig gurgeln. Das wirkt wahre Wunder. So erlangte Barry White seine typische Stimme vor jedem Konzert.
Das Bewerbungsgespräch
Irgendwann ist es dann soweit. Sie werden zum Bewerbungsgespräch gebeten. Seien Sie höflich und damit pünktlich. Konzentrieren Sie sich. Denken Sie immer daran: „Sie sind der Beste für diesen Job!“. Beim Gespräch sind meistens der Chef oder die Chefin, eventuell noch andere Leute, die was zu sagen haben und jemand vom Betriebsrat. Das ist meistens eine Frau, die sich nicht hochschlafen konnte. Geben Sie zuerst den anwesenden Frauen die Hand und anschließend den Herren. Stellen Sie sich jedem dabei deutlich vor und merken Sie sich die Namen der Anwesenden, um nicht ständig „Sie da!“ zu sagen.
Jetzt folgt die Frage, ob Sie was trinken wollen. Bejahen Sie das aus zwei Gründen. Erstens ist es unhöflich, etwas abzulehnen und zweitens können Sie so die Zeit totschlagen, wenn der Chef von seinem Unternehmen prahlt, was die ersten 15 Minuten immer der Fall ist.
Als nächstes folgen die Fragen, wie sie oben schon aufgeführt wurden. Kein Problem für Sie. Sie sind schließlich vorbereitet. Zeigen Sie das aber nicht so offensichtlich. Es sollte spontan wirken und reden Sie nicht wie an einer Schnur gezogen. Das wirkt aufgesetzt und verlogen. Weitere Fragen beantworten Sie prägnant und mit konkreten Argumenten. Irgendwann kommt eine Frage auf Sie zu, auf die Sie keine Antwort wissen. Hierfür ist es immer gut, eine witzige Bemerkung gepaart mit einem Themenwechsel parat zu haben. Natürlich erhalten Sie hier ein gutes Beispiel: „Wussten Sie eigentlich schon, dass Chinesen keinen Käse essen. Das liegt daran, dass gegorene Hundemilch einfach zum Kotzen schmeckt, hahaha. Apropos Chinesen, finden Sie nicht auch, dass die Verlagerung der deutschen Arbeitskräfte ins Ausland ein Verbrechen gegen das Kinderarbeitsschutzgesetz darstellt?“. Funktioniert immer, da Sie den Überraschungseffekt auf Ihrer Seite haben.
Teilweise kommt auch die Gehaltsforderung zu sprechen. Hierbei ist äußerste Vorsicht geboten. Eine schlichte Gegenfrage wie „Wat bieten Sie denn?“ stellt Ihre Kompetenz in Frage. Eine Gehaltsforderung bezieht sich stets auf das Bruttojahresgehalt. Hierfür sollten Sie wissen, dass es angemessen ist, eine 15 %ige Steigerung zu Ihrem letzten Gehalt zu formulieren, da es dem einer Beförderung um eine Stufe entspricht. Jedoch sollten Sie sich im Klaren sein, dass Hartz IV kein Gehalt ist und erst recht kein Maßstab darstellt. Zuzüglich sollten Sie auch berücksichtigen, um welche Stelle Sie sich beworben haben. Ein IT-Spezialist erhält natürlich ein wenig mehr Gehalt als ein Kindergärtner. Wenn Sie sich nicht sicher sind, geben Sie eine Gehaltsspanne an. Bedenken Sie dem Verhandlungspolster. Also wenn Sie beispielsweise 57.000 € haben möchten, sollten Sie grob 89.000€ verlangen. Ihr Chef wird natürlich erstmal schlucken, vielleicht auch ein wenig schmunzeln. So was nennt sich Psychospiel und Sie sollten mit einem Anhauchen Ihrer Fingernägel und anschließendem Polieren dieser an Ihrem Revers den Ball zurückspielen. Damit haben Sie meistens gewonnen und erhalten 89.000€ pro Jahr. Falls Ihr Chef jedoch nicht weiter darauf eingeht, lenken Sie ein: „Na gut, na gut. Mit 57.000 € bekomme ich meine Mannen auch noch fett. Deal or No Deal?“.
Glückwunsch. Nun sind Sie ein Mann mit Job. Verabschieden Sie sich freundlich und benehmen Sie sich während Ihrer Probezeit. Danach natürlich auch.
7. Verhalten im Straßenverkehr - Knigge
Grundwissen zum Straßenverkehr
Richtiges Verhalten im Straßenverkehr kann Ihnen und Ihren Mitmenschen das Leben retten. Besonders diesen Paragraphen sollten Sie sich aufmerksam durchlesen und einprägen. Ach was, stecken Sie sich dieses Handbuch  gefälligst in die Hosentasche, damit Sie vor einer plötzlich eintretenden Gefahrensituation hineinschauen können. Oder sind Sie etwa in der Lage sich Dinge zu merken!? Stellen Sie sich diese Frage ernsthaft. Überlegen Sie sich vielleicht auch, diese Seiten vergrößert zu kopieren und damit Ihren Autoinnenraum zu tapezieren. Denken Sie dabei an eventuelle Verletzungen des cranium in den letzten Monaten!
Auch hier gilt wieder die Bedeckung eventuell sichtbarer, ordinärer Gliedmaßen bevor Sie die Straße betreten. Eine Missachtung dieser Regel könnte zu einer Nacht in Sicherheitsverwahrung führen und eine kalte Stahlpritsche ist wirklich nichts für einen nackten Testosteronproduzierer. Glauben Sie mir…!
Generell gliedert sich das deutsche Straßennetz in begehbare und befahrbare Verkehrswege. Auf begehbaren Verkehrswegen, so genannten Fußgängerwegen, können Sie Ihr Ziel zu Fuß erreichen. Drängeln Sie sich jedoch nicht durch jede winzige Menschengruppe, wenn um diese herum etwa 2 m Platz ist. Rämpeln oder rennen Sie nicht auf Passanten zu, das Zufußgehen ist kein Billardspiel und Sie sind nicht der King der Fußgängerzone.
Der Fußgänger:
Sollten Sie doch einmal die befahrbaren Verkehrswege, Straßen, überqueren müssen, wird es kompliziert:
1. Auf jeder Straßenseite befinden sich hohe Masten, an denen bunte Lichter hängen. Das sind Ampeln. Zeigen Sie grüne, dürfen Sie über die Straße gehen, rot bedeutet am Straßenrand stehen bleiben. Wird die Ampel aber inmitten Ihrer Überquerung rot, laufen Sie weder zurück auf die hinter Ihnen liegende Straßenseite, noch im Kreis, noch aufgeregt hüpfend und stolpernd auf der Straße und erst recht nicht schreiend die Straße hinunter, zwischen den Autos entlang, sondern setzen Ihren Weg weiter fort.
2. Auf der Straße wurden mit weißer Farbe dicke Querstreifen gemalt. Das ist ein Fußgängerübergang oder auch Zebrastreifen, über den die Passanten die gegenüberliegende Straßenseite erreichen können. Damit Sie auch einer der Glücklichen sein können, passen Sie nun genau auf: WARTEN Sie. Die Autos werden in Deutschland anhalten, wenn sie vor einem Fußgängerüberweg stehen. Ist das geschehen, überqueren Sie zügig die Straße. Auch hier gilt: Nicht rämpeln, stoßen oder andere Menschen überlaufen, nur um als Erster drüben zu sein. Aber trödeln Sie auch nicht, bleiben Sie nicht mitten auf der Straße stehen und reden mit Bekannten oder lachen Sie die wartenden Autofahrer aus, sie könnten wütend werden  und unanständige Dinge rufen.
3. Weder Ampel noch Fußgängerüberweg sind vorhanden. Nur Sie und die nackte, belebte Straße. Mann gegen Straße. Ein Kampf, der über Leben oder Tod entscheiden kann. Diese Situation ist sehr häufig im Verkehr, denn in den meisten Orten haben die Einwohner noch nie eine Ampel gesehen und bei dem Wort „Fußgängerüberweg“ denken die meisten an Massenmörder, die ihre Opfer als Teppich benutzen. Denken Sie nicht so. Seien Sie bereit für die zivilisierte Welt und passen Sie auf: Tritt die beschriebene Situation ein, also Sie müssen auf die andere Straßenseite, gilt vorerst das Recht des Stärkeren. Das heißt, ein LKW ist stärker als Sie. Auf den zweiten Blick gilt dann das Gesetz des Klügeren und der sind hoffentlich Sie. Sie überlisten die bösen Autos leicht, in dem Sie am Straßenrand warten. Sehen Sie nach links, nach rechts und dann wieder nach links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links. Sehen Sie kein auf Sie zufahrendes Auto, rennen Sie los. Erst auf der anderen Straßenseite sind Sie in Sicherheit, um dann festzustellen, dass der Laden, in den Sie wollten, doch auf der anderen Seite liegt. Wiederholen Sie in diesem Fall die Prozedur und haben Sie keine Panik.
Der Autofahrer:
Sollten Sie selbst ein Autofahrer sein, ist es egal, ob Sie mit oder ohne Hose fahren, solange Sie nur nicht aussteigen (Jugendslang=Cruisen). Hier zu Lande ist es eigentlich nur notwendig zu wissen, dass Rechtsverkehr herrscht. Nein, das ist nicht der sexuelle Kontakt zweier Neonazis, die hinter der unbeleuchteten Bushaltestelle eine kleine Nummer schieben. Rechtsverkehr bedeutet, dass in Deutschland rechts gefahren wird. Ist halt so, kann man sich ja nicht aussuchen! Halten, fahren, wie schnell, wen darf ich mitnehmen, so etwas lernen Sie erst in der Praxis, das tut sich halt so im Laufe der Zeit. Richtiges Parken will gelernt sein
Der Radfahrer:
 Eine gesonderte Rasse ist der Radfahrer. Er gehört zur Spezies der „Ich-komm-überall-durch-und-tu-doch-keinem-dabei-weh–Meute“. Schlimm, ganz schlimm. Der Radfahrer kennt keine Regeln. Er taucht besonders vor allem an Orten auf, wo er am wenigsten vermutet wird, im Wald, auf der Straße, an Häuserfassaden, auf dem Gehweg, ja sogar aus Flugzeugen sei er schon gesprungen. Obgleich es in SchickiMicki-Städten sogar extra Radwege gibt, hält es dieser Typ nicht für nötig, sie zu benützen. Er ist aggressiv, immer klingelnd, rasant und hinterlistig schlau wie ein Fuchs. Vertrauen Sie ihm niemals und legen Sie sich bloß kein Fahrrad an. Sollten Sie einem in freier Wildbahn begegnen, werfen Sie sich in den nächst gelegenen Graben oder klettern Sie auf einen Baum. In der Stadt wird es etwas schwieriger, ihnen auszuweichen. Finden Sie einen engen Eingangsbereich, so haben Sie Glück. Sonst sollten Sie immer Nägel dabei haben, um sie im Notfall unter seine Reifen zu werfen. Hat der aber Vollgummi oder solch neumodische unkaputtmachbare Superreifen, sind Sie angearscht! Fahrradfahrer halten sich nicht an Regeln
Danksagungen:
Für die Entstehung dieses Buches sind wir zu Dank verpflichtet:
David Badke, weil ohne ihn, dieses Buch nichtig wäre.
Adolph Freiherr Knigge, der geilste feine Herr der Welt.
Tim Hochmuth, für die Idee und den Auftrag und die Liebe. (Dir haben wir den Verlagsnamen gewidmet.)
Jonathan Müller möchte danken:
Susan Dongowski, weil sie einfach die Beste ist (Schleim!).
Ute Pottmeier und Maria-Isabel Ramos-Rincon, für die Hilfe bei den Seitenzahlen (Scheiß Word!!!).
Barbara Müller, für das nicht leichte Korrekturlesen.
Peter Platte, für die noch mühseligere Zweitkorrektur.
Ascot Tea, für das schnelle Wachmachen am Morgen.
Marcus Kronfeldt, für den Zusatz bzgl. des perversen Sexes. Kuss dafür!
Marcus Kronfeldt möchte danken:
Jonathan Müller, für die geile Zusammenarbeit per Internet (voll Future, Alter!).
Susan Dongowski + nochmal Jona, für die Übernahme der Format- und Layout-Arbeit.
Johannes und Olga, dafür, dass sie zulassen, dass ich sowas während der Arbeitszeit mache.
Susan Dongowski möchte danken:
Edeltraut und Helmut Dongowski, ohne die ich hier nicht hätte mitarbeiten können. Sie haben mich mein vorbildliches Verhalten gelehrt und jetzt kann ich es weitergeben.
Marcus Kronfeldt für seine Unterstützung der vollständigen Erstellung von Kapiteln.
Dem Officepaket, ich brauchte nichts mit der Hand schreiben.
Danke Talkshows, auf das ihr immer wieder die Klischees bedient.

Zu den Autoren:
Susan Dongowski, bekannt als Heidruht Zickenhöfer aus der gleichnamigen Kino-Serie, wurde etwa 1143 in Korea geboren. Unter dem Namen Jeanne D´Arc führte sie die Franzosen gegen die Engländer, was ihre einmalige Sprachbegabung erklärt. Inspiriert von den Sitten der Kaiserpinguine kam Sie auf die Idee, „Freude schenken durch Manieren“ mit ihren Feinden zu schreiben.
Marcus Kronfeldt ist 1233 in den Highlands von Schottland geboren. Nach seinem Triumph neben William Wallace in der Schlacht von Stirling Bridge fing er an, Philosophie zu studieren. Seine Ausarbeitungen zum Zusammenhang zwischen schwedischen Brüsten und den Unfallraten der Verkehrsämter verschafften ihm Weltruhm. „Freude schenken durch Manieren“ schrieb er mit seinen Freunden nur nebenbei.
Jonathan Müllers Berühmtheit begann schon mit seiner Geburt im Jahre 1415 in Rom. Als nachweislicher Sohn des Papstes Gregor XII musste dieser von seinem Amt zurücktreten. Jonathans Karriere als Hofnarr trägt legendäre Züge. Für seinen optischen Beweis für die Kohlensäure im Mineralwasser wurde ihm die goldene Ahnungsmedaille verliehen, was ihn dazu bewog, mit zwei Fremden „Freude schenken durch Manieren“ zu schreiben.
Freude schenken durch Manieren
Erfolg, ohne ein Schwein zu sein
1. Auflage 
Umwelthinweis: Alle bedruckten Seiten dieses Buches sind gechlort und haben vermutlich den Tod von tausenden, wenn nicht sogar von allen Delphinen verursacht.
Herausgegeben von DickPussyCock-Verlag: 1. Auflage
ISBN-10: 3936708304
ISBN-13: 978-3936708301
Copyright © 2008 by DickPussyCock-Verlag
Design by Susan Dongowski GmbH&CoKG
Alle Rechte der Verbreitung und Wiedergabe vorbehalten.
Printed in Germany
Widmung:
Dieser Knigge ist all den unbeholfenen Menschen dieser grausamen, vielsagenden Welt gewidmet.
All denen, die keine Erziehung genossen haben.
All denen, die es nicht besser wissen.
All denen, die fettige Finger haben.
All denen, die gerne Hund und Pferd essen.
All denen, die zu der Gruppe der trockenen Alkoholiker gehören.
All denen, die zu dumm für Manieren sind.
All denen, die kein Geld für Alkohol haben.
All denen, die mit dem Kopf gegen eine Mauer knallen.
All denen, die nicht lesen können.
All denen, die illegal Musik runterladen.
All denen, die keinen Sex haben.
All denen, die zerkratzte DVDs wiederbekommen.
All denen, die während der Arbeitszeit arbeiten.
All denen, die schon mal an Suizid dachten.
All denen, die aufhören wollen, zu rauchen.
All denen, die keine Freunde haben.
All denen, die zu dick zum Modeln sind.
All denen, die Amerika lieben.
All denen, die schon mal Morgenurin trinken mussten.
All denen, die es auch wirklich gemacht haben.
All denen, die eine Glatze haben.
All denen wollen wir sagen:
Ihr tut uns Leid!
Wirklich!
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